FAQs

 

Wann benötige ich eine Abbruchgenehmigung?

Als Faustregel kann man sich ruhigen Gewissens merken: Alles, was ohne Baugenehmigung errichtet werden durfte, kann auch ohne Abbruchgenehmigung wieder abgerissen werden. Anders herum bedarf es bei allem, was eine Baugenehmigung brauchte, auch eine Abbruchgenehmigung. Ohne Genehmigung können beispielsweise Wasserheizungsanlagen oder Feuerungsanlagen abgebrochen werden, ferner auch ganze Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen, Wärmepumpen oder Gefäße für schädliche Flüssigkeiten. Gebäude mit bis zum 300m³ umbautem Raum dürfen ebenfalls ohne Erlaubnis abgerissen werden. Gleiches gilt auch für ortsfeste Behälter jeder Art, luftgetragene Überdachungen, Mauern, Schwimmbecken, Stellplätzen für Kraftfahrzeuge, Werbeanlagen oder Campingplätze. Für alle anderen Abbruchplanungen ist unbedingt der Antrag auf die Abbruchgenehmigung zu stellen. Je nach Abbruchvorhaben sind einige Angaben und Vorlagen bei der zuständigen Behörde vorzulegen. Dazu gehören in der Regel die Benennung des Grundstücks, auf dem der Abbruch durch geführt werden soll, ein Auszug aus der Liegenschaftskarte und die exakte Beschreibung des Abbruchvorhabens. Weiterhin werden eine konkrete Beschreibung der abzubrechenden Gebäude, ihre grobe Konstruktion und der genaue Ablauf der Abbrucharbeiten mit allen nötigen Sicherheitsaspekten fällig. Zuletzt muss angegeben werden, wo die Baustellenabfälle verbleiben werden, das durchführende Abbruchunternehmen muss namentlich genannt werden und eine Kostenermittlung eingereicht werden. Bei allen Zweifelsfällen steht immer die zuständige Bauaufsicht zur Verfügung.

Was macht ein Abbruchunternehmen?

Vielerorts fehlt nach wie vor das Verständnis für die hochprofessionelle Arbeit eines Abbruchunternehmens. Dabei sind die zahlreichen Tätigkeitsbereiche eines Abbruchunternehmens so vielschichtig, dass diese alle samt einer hohen fachlichen Ausbildung bedürfen. Sei es die Frage des Umweltschutzes, des Baumaschinenwesens, die Verfahrenstechnik oder die Sprengtechnik. Die Nachfrage nach Abbruchunternehmen steigt stetig an. Immer öfter müssen alte Bauwerke weichen, damit neue Bauprojekte umgesetzt werden können. Dabei ist es ganz gleich, ob es um Wohn- oder Geschäftshäuser oder gar um Industrieanlagen geht. „Einfach plattmachen“ gehört der Vergangenheit an. Die Abbruchbranche hat sich heute zu einem hochtechnologischen Zweig entwickelt, der nicht nur einen aufwendigen Maschinenpark benötigt, sondern auch speziell ausgebildete Planer, Bauleiter, Maschinenführer und verschiedene Facharbeiter. Niemand, der in der Abbruchbranche Fuß fassen will, kommt ohne fundierte Kenntnisse in den Bereichen Statik und Material aus. Die Themen Arbeitssicherheit und vorschriftsmäßige Entsorgung erfordern zusätzlich gesonderte Ausbildungen. Um einen hoch qualifizierten Nachwuchs für die kommenden Jahre garantieren zu können, wurde im Jahre 2003 der neue Ausbildungsberuf „Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontechnik“ festgelegt. Während dieser Ausbildung werden die fachspezifischen und absolut notwendigen Kenntnisse für die Arbeit bei einem Abbruchunternehmen vermittelt. Dieses Umdenken und weiter wachsende Ansprüche an die Abbruchbranche werden ihr bald den gebührenden Platz im Bauwesen sichern.

Was ist bei Asbest zu beachten?

Da die krebserregende Wirkung auf den Menschen einwandfrei nachgewiesen werden konnte, gelten alle Formen von Materialien, die Asbest enthalten als hochgradig giftiges Abfallprodukt. Man unterteilt dabei in schwach gebundene und fest gebundene Stoffe. Der Umgang mit Asbest erfordert bestimmte Voraussetzungen. Diese werden durch die Richtlinien der TRGS Asbest, Abbruch-, Sanierung- oder Instandhaltungsarbeiten sowie den zusätzlichen Asbest-Richtlinien bestimmt. Bei der Arbeit mit schwach gebundenem Material (diese liegen in der Regel bei unter 1000 kg pro Kubikmeter) muss das durchführende Abbruchunternehmen über die notwendige Zulassung nach §39 der Gefahrstoffverordnung verfügen. Unter die schwach gebundenen asbesthaltigen Produkte fallen unter anderem Stopfmassen, Leichtbauplatten, Gewebe, Matten, Schnüre, Pappen oder Schaumstoffe. Bedingung für die Arbeit mit fest gebundenen Asbest-Produkten (diese wiegen in der Regel mehr als 1400 kg pro Kubikmeter) ist eine Sachkundeprüfung gemäß der Richtlinien der TRGS Asbest, Abbruch, Sanierung- oder Instandhaltungsarbeiten notwendig. Zudem muss das durchführende Unternehmen über entsprechendes Gerät und fachlich geschulte Mitarbeiter verfügen. Schwer gebundener Asbest tritt beispielsweise in Form von Asbest-Zementplatten oder Vinyl-Asbestplatten, auch Floor-Flex-Platten genannt, auf. In der DDR verwendete man im großen Stil Morinol Fugenkitt, der ebenfalls mit Asbest gemischt ist. Diesen Kitt findet man vor allem in den Betonfugen der Plattenbauten.

Wie werden Baustellenabfälle getrennt?

Es ist ganz gleich, nach welchem Verfahren ein Abbruch oder ein Teilabbruch durchgeführt. Zum Schluss bleibt immer eine nicht unwesentliche Menge Baustellenabfall zurück. Diesen sauber zu trennen, spart nicht nur eine beachtliche Summe Geld, sondern hilft auch, der Umwelt durch die Wiederverwertung unter die Arme zu greifen. Für verschiedene Abfälle besteht allerdings auch die unbedingte Pflicht, sie auszusortieren um sie gesondert entsorgen zu können. Man unterteilt die Baustellenabfälle in vier Kategorien. Zur Kategorie Sondermüll und gefährliche Abfallstoffe gehören unter anderem Farben, Lacke, Klebstoffe, Holzschutzmittel oder Reinigungsmittel. Die Abgabe solcher Stoffe erfolgt entweder bei Entsorgungsfirmen oder bei Unterschreiten einer Abfallmenge von 2000 Kilogramm pro Jahr bei einer städtischen Sammelstelle. Verwertbare Abfälle bilden die Kategorie 2. Hierzu zählen beispielsweise Papier, Karton, Metall, Styropor, Holz, reiner Bauschutt, Keramik, Fliesen, Klebereste oder Kunststoffe. Die Entsorgung kann hier nur über private Entsorgungsfirmen erfolgen. Kategorie 3 beinhaltet unter anderem Gasbetonsteine, Glasbausteine, Gipskarton und Verbundmaterialien. Auch hier erfolgt die Entsorgung über eine private Entsorgungsfirma. Kategorie 4 sind die brennbaren Abfälle. Dazu gehören unter anderem Tapetenreste, Teppichbodenreste, PVC-Reste, Dachpappen, Holzreste und einige Kunststoffreste. Diese Reste gelangen zur Müllverwertungsanlage, entweder durch persönliche Anlieferung oder über einen Containerdienst.

Was ist bei der Entsorgung des Bauschutts zu beachten?

Die Entsorgung des anfallenden Bauschutts ist nicht nur problematisch, sondern in der Regel auch mit hohen Kosten verbunden. Daher sind die anfallenden Kosten für die Entsorgung aller Abfälle immer ein entscheidender Punkt bei den gesamten Abbruchkosten. Eine sorgfältige Planung vor Beginn der Abbrucharbeiten ist notwendig, damit es während und nach den Abbrucharbeiten keine bösen Überraschungen bezüglich der Kosten gibt. Sämtliche Materialien, die sich auf irgendeine Weise wiederverwerten lassen, werden demontiert und zum Recycling gegeben. Diese Form der Entsorgung kann dem Bauherren zusätzliche Einnahmen bringen oder zumindest die Kosten für die gesamte Entsorgung deutlich senken. Besonders heikel sind alle Materialien, die Schadstoffe enthalten. Diese werden in der Regel schon vor den eigentlichen Abbrucharbeiten ausgebaut und entsorgt. In einigen Fällen, beispielsweise bei der Entsorgung von Asbest, ist unbedingt darauf zu achten, dass das entsprechende Abbruchunternehmen über die notwendigen Voraussetzungen zur fachgerechten und vorgeschriebenen Entsorgung solcher Stoffe verfügt. Schadstoffe, die eine besondere Entsorgung verlangen, sind weiterhin unter anderem Blei, Holzschutzmittel, künstliche Mineralfasern, Mineralöl-Wasserstoffe, Quecksilber, Ruß, Teer, Eternitplatten, verschiedene Asbestfasern, verschiedene Bodenbeläge, zahlreiche und alte Baumaterialien, Rohrinstallationen, verschiedene Isoliermaterialien, Transformatoren, verschiedene Anstriche, Kondensatoren, Leuchtstoffröhren, Schalter aller Art sowie Schornsteine und Kamine.

Was versteht man unter dem Begriff „Erdbau“?

Unter dem Begriff Erdbau versteht man allgemein alle Arbeiten, bei dem Boden in seiner Form und seiner Lage und auch in seiner Beschaffenheit verändert wird. Beim Erdbau unterscheidet man mehrere Grundprozesse: Lösen, Laden, Fördern, Einbauen und Verdichten. Zudem unterscheidet man zwischen Abtrag und Auftrag von Boden. Typische Maßnahmen im Erdbau sind beispielsweise der Straßen- und Kanalbau, Erdabdichtungen, die Errichtung von Deponien und Lärmschutzwällen oder auch der groß angelegte Gartenbau. Zu diesem Bereich gehören auch großflächigere Rekultivierungen und Flurbereinigungen. Auch das Planieren großer Flächen, wie beispielsweise die Landebahn an einem Flughafen, gehört zu den Erdarbeiten. Im Erdbau kommen hauptsächlich Bagger, Planierraupen und Lader zum Einsatz. In einigen seltenen und schwierigen Fällen ist auch noch Handarbeit gefragt. Dann wird der Boden mit Pickeln und Schaufeln gelöst und per Schubkarre abtransportiert. Für die fachgerechte Durchführung aller Erdarbeiten ist eine vorherige gründliche Vermessung des Bodens von Nöten. Diese Aufgabe wird von Geotechnikern übernommen, die sich zudem mit der Erdstatistik, dem Grundbau und der Bodenmechanik auseinandersetzen. Das durchführende Unternehmen wählt anhand der ausgewerteten Daten dann das entsprechende Baugerät und ein sinnvolles wie wirtschaftliches Verfahren aus. In jedem Fall muss gleich zu Beginn der Planungen fest stehen, ob die Möglichkeiten des jeweiligen Unternehmens für das angestrebte Ziel ausreichen.

Was ist eine Sanierung?

Grundsätzlich versteht man unter einer Sanierung die bauliche und technische Wiederherstellung oder die Modernisierung eines Gebäudes. Das Ziel einer Sanierung ist es, durch die Beseitigung vorhandener Mängel den Lebensstandard zu verbessern. Vor jeder Sanierung muss zunächst ein umfangreiches Gutachten erstellt werden. Dieses gibt dann Auskunft über alle vorliegenden Mängel und Schäden und die durchzuführenden Arbeiten. Da eine Sanierung deutlich aufwendiger als normale Instandhaltungsarbeiten ist, betrifft diese Arbeit oftmals auch die Grundsubstanz eines Bauwerkes. Sie macht daher am ehesten im Zuge einer grundlegenden Modernisierung Sinn. Haben die zu sanierenden Gebäude bereits ein gewisses Alter erreicht, so sind besondere Auflagen zu beachten. Beispielsweise zählen sämtliche Arbeiten an Gebäuden, die vor dem zweiten Weltkrieg erbaut wurden, zu den Altbausanierungen. Noch strengere Auflagen sind bei der Sanierung von Gebäuden, die dem Denkmalschutz unterliegen, zu beachten. Eine Sanierung kann verschiedene Ziele haben. Eine Dachsanierung umfasst in der Regel nicht nur einen neuen Dachbelag, sondern auch die Reparatur oder den Austausch des gesamten Dachstuhls. Die Sanierung der Fassade spielt oft mit einer besseren Isolierung zur Optimierung der Heizkosten zusammen, ist das Kellergeschoss betroffen, so wird dieses gegen eintretende Feuchtigkeit geschützt. Ein häufiger Sanierungsgrund ist außerdem die Entfernung giftiger Stoffe, beispielsweise Asbest und der Ersatz durch alternative Baumittel.

Was ist ein Spezialabbruch?

In allen Fällen, wo die konventionellen Abbruchmöglichkeiten nicht mehr ausreichen, sind spezielle Lösungen gefragt. Das kann bei sehr komplexen Abbruchvorhaben genau so der Fall sein, wie bei sehr kleinen Aufgaben. Selbst scheinbar einfache Projekte, wie der Abbruch eines Treppenhauses oder eines Schwimmbades können in der Planung und Durchführung so kompliziert werden, dass ein Spezialabbruch durchgeführt werden muss. Der Spezialabbruch kann sich auf viele Bereiche erstrecken. Zu ihm gehören unter anderem der Abbruch von Beton, Stahlbeton und Stahl sowie die Sprengung von ganzen Gebäuden, Brücken, Schornsteinen, Kaminen oder Kühltürmen. Besonders aufwendig und daher schwierig sind außerdem der Abbruch von Behältern jeglicher Art, Silos oder Gasometern aus Beton bzw. Stahlbeton. Der Abbruch von Autobahnbrücken, besonders über Gewässern und anderen Verkehrswegen gehört zu den größten Herausforderungen an ein Abbruchunternehmen. Es ist ganz gleich, bei welchem Objekt ein Spezialabbruch zum Tragen kommt. Vorrangig ist immer eine gezielte und möglichst intelligente Planung. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass der Spezialabbruch möglichst schnell, sicher und wirtschaftlich abgewickelt werden kann. Da Spezialabbrüche oft sehr hohe Ansprüche an die Mitarbeiter und den Maschinenpark eines Abbruchunternehmens stellen, ist es für die meisten Unternehmen kaum möglich, die Arbeiten ohne Zusammenarbeit mit Spezialfirmen eigenständig durchzuführen.

Wann kommt eine Sprengung in Frage?

Sprengungen kommen in der Abbruchbranche vor allem bei schwierigen und großen Abbruchprojekten zum Einsatz. Vor allem finden sie im Industrieabbruch Anwendung. Prinzipiell können praktisch alle Gebäudeformen mittels Sprengung zum Einsturz gebracht werden. Besonders praktisch und vorteilhaft sind Sprengungen von hohen Bauwerken, wie Schornsteinen aus Beton oder Stahlbeton, Kühltürmen, Hochsilos oder Türmen aus verschiedenen Industriebauten. Eine Sprengung lohnt sich darüber hinaus auch bei kompakten Bauten, wie Fundamenten aus Beton oder Stahlbeton. Auch Bunker und andere unterirdische Bauwerke können damit schnell und einfach eingerissen werden. Mit entsprechenden Sprengladungen lassen sich sogar reine Stahlkonstruktionen binnen weniger Minuten zerlegen. Der große Vorteil des Sprengens ist die sehr kurze Abbruchzeit. Man ist durch die Sprengung in der Lage, ganze Autobahnbrücken praktisch über Nacht verschwinden zu lassen. Sämtliche Bauwerke, die gesprengt werden, hinterlassen klein zertrümmerten Bauschutt, der schnell sortiert und dann abtransportiert werden kann. Die Kosten für die Sprengung liegen zumeist sogar noch unter denen einer konventionellen Abbruchmethode. Und dennoch kann nicht jedes Bauwerk durch eine Sprengladung zerlegt werden. Die Gefahren, die für die unmittelbare Nachbarschaft von Erschütterungen, Splitterbildung und Druckwellen ausgehen, können auch mit größtem Aufwand nicht immer verhindert werden. Hier bleibt dann nur der konventionelle Abbruch.

Was ist der Unterschied zwischen Teil- und Vollabbruch?

Bei einem Teilabbruch beschränken sich die durchzuführenden Abbrucharbeiten nur auf vordefinierte Bereiche eines Bauwerks, eines Gebäudekomplexes oder einer Industrieanlage. Dies kann beispielsweise eine stillgelegte Produktionshalle einer Industrieanlage sein. Statt der gesamten Anlage, wird nur die Halle abgebrochen, um beispielsweise Platz für den Bau neuer Produktionsstätten zu schaffen. Der Abbruch eines Wohnhauses mit Ausnahme des Keller- oder Tiefgaragengeschosses ist ein weiteres Beispiel für einen Teilabbruch. Beim Vollabbruch werden Gebäude, Gebäudekomplexe oder Industrieanlagen vollständig abgerissen. Mit Hilfe verschiedener moderner Verfahren und je nach Gebäude angemessenem Abbruchgerät werden entsprechende Bauwerke vollständig eingerissen und Fundamente vollständig abgetragen, so dass nach Abschluss aller Arbeiten völlig freies Bauland zur Verfügung steht. Besonders bei Industrieanlagen kann es immer wieder vorkommen, dass zusätzlich Altlasten, die über die Jahre in das Erdreich gelangt sind, gesondert abgetragen werden müssen. In diesem Fall wird zum Vollabbruch eine zusätzliche Bodensanierung notwendig. Beim Teil- und auch beim Vollabbruch wird der Abbruch in erster Linie mit Abbruchbaggern und entsprechenden Anbaugeräten wie Hämmer oder Fräsen realisiert. Einige Aufträge lassen sich allerdings mit konventioneller Ausrüstung nicht mehr bewerkstelligen. In solchen Fällen müssen spezielle Verfahren gewählt werden. Hierzu zählt beispielsweise auch der geplante Abbruch mit eigens dafür konzipierten Sprengsätzen.

Welche Arbeiten gehören zum Tiefbau?

Der Begriff Tiefbau bezeichnet im Allgemeinen die Planung und die Errichtung von Bauwerken ober und unterhalb der Erdoberfläche. Gängige Beispiele hierfür sind verschiedene Projekte im Straßenbau, der U-Bahn-Bau und der Bau von Kanalisationen. Aber auch die Errichtung von Brücken oder Tunneln fallen unter den Gesamtbegriff Tiefbau. Ein Tiefbauprojekt wird in der Regel von Bauingenieuren geplant, ein Architekt leistet dazu den gestalterischen Teil. Für die Durchführung von Tiefbauprojekten kommen entweder Unternehmen in Betracht, die sich auf den Tiefbau spezialisiert haben, oder generell Hoch- und Tiefbau anbieten. Diese Unternehmen werden dann tätig, wenn es darum geht, neue Straßen und Wege anzulegen oder diese zu sanieren. Städte und Gemeinden schreiben oftmals Großaufträge aus, um ganze Straßenzüge zu verbreitern oder zu verlängern. Komplette Umstrukturierungen von Straßenverläufen im Rahmen einer städtischen Neuplanung können von einem Einzelunternehmen oder von mehreren kleineren Unternehmen zusammen durchgeführt werden. Tiefbauunternehmer finden Ihre Kunden zudem bei der Bahn, wenn diese neue Wegstrecken erschließen oder bestehende sanieren lassen will. Da sich der Tiefbau in Teilen mit dem Wasserbau schneidet, kann auch die Errichtung von Kläranlagen oder Anlagen zur Trinkwasserversorgung in die Aufgabengebiete der Tiefbauunternehmen fallen. Natürlich gehört das Anlegen eines entsprechenden Rohrnetzes in diesem Fall auch zum Aufgabenspektrum.

Welche Verfahren kommen beim Abbruch zum Einsatz?

Verschiedene Verfahren und Maschinen können je nach Einsatz beim Abbruch zur Nutzung kommen. Zu den gängigsten Varianten gehört das Stemmen mit handgeführtem Werkzeug, das Stemmen mit einem Anbauhammer, das Zertrümmern mit der Hydraulikschere, der Abbruch mit der Schlagkugel, das Sprengen, das Spalten, das Sägen und das Bohren. Entscheidend dafür, welche Werkzeuge genutzt werden, sind neben den örtlichen Begebenheiten die Art des Objektes, die Größe und die Zusammensetzung des Baumaterials. Grundsätzlich kann man zwischen dem konventionellen Abbruch, der kaum Möglichkeiten zur effektiven Trennung des Baustellenabfalls zulässt, und dem geplanten Rückbau unterscheiden, bei dem ein Gebäude komplett in seine Einzelbestandteile zerlegt werden kann. Steht ein Bauwerk völlig frei, so ist der Griff zur Sprengladung oft sinnvoll, da diese Abbruchmethode ausgesprochen schnell und wirtschaftlich geschieht. Oftmals befinden sich allerdings natürliche Hindernisse in direkter Umgebung, die das Sprengen unmöglich machen. Das können andere Gebäude sein, die durch die Erschütterungen Schaden nehmen könnten oder Faktoren, bei denen der zu erwartenden Staubentwicklung eine wirkliche Umweltbelastung darstellen können. Dennoch kann oftmals ein punktueller Sprengsatz verwendet werden, beispielsweise eine sogenannte Schneidladung zur schnellen und sicheren Durchtrennung von Stahlträgern, die mit konventionellen Mittel nicht oder nur sehr schwer bewältigt werden könnten.

Wann benötige ich eine Abbruchgenehmigung?

Als Faustregel kann man sich ruhigen Gewissens merken: Alles, was ohne Baugenehmigung errichtet werden durfte, kann auch ohne Abbruchgenehmigung wieder abgerissen werden. Anders herum bedarf es bei allem, was eine Baugenehmigung brauchte, auch eine Abbruchgenehmigung. Ohne Genehmigung können beispielsweise Wasserheizungsanlagen oder Feuerungsanlagen abgebrochen werden, ferner auch ganze Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen, Wärmepumpen oder Gefäße für schädliche Flüssigkeiten. Gebäude mit bis zum 300m³ umbautem Raum dürfen ebenfalls ohne Erlaubnis abgerissen werden. Gleiches gilt auch für ortsfeste Behälter jeder Art, luftgetragene Überdachungen, Mauern, Schwimmbecken, Stellplätzen für Kraftfahrzeuge, Werbeanlagen oder Campingplätze. Für alle anderen Abbruchplanungen ist unbedingt der Antrag auf die Abbruchgenehmigung zu stellen. Je nach Abbruchvorhaben sind einige Angaben und Vorlagen bei der zuständigen Behörde vorzulegen. Dazu gehören in der Regel die Benennung des Grundstücks, auf dem der Abbruch durch geführt werden soll, ein Auszug aus der Liegenschaftskarte und die exakte Beschreibung des Abbruchvorhabens. Weiterhin werden eine konkrete Beschreibung der abzubrechenden Gebäude, ihre grobe Konstruktion und der genaue Ablauf der Abbrucharbeiten mit allen nötigen Sicherheitsaspekten fällig. Zuletzt muss angegeben werden, wo die Baustellenabfälle verbleiben werden, das durchführende Abbruchunternehmen muss namentlich genannt werden und eine Kostenermittlung eingereicht werden. Bei allen Zweifelsfällen steht immer die zuständige Bauaufsicht zur Verfügung.

Was macht ein Abbruchunternehmen?

Vielerorts fehlt nach wie vor das Verständnis für die hochprofessionelle Arbeit eines Abbruchunternehmens. Dabei sind die zahlreichen Tätigkeitsbereiche eines Abbruchunternehmens so vielschichtig, dass diese alle samt einer hohen fachlichen Ausbildung bedürfen. Sei es die Frage des Umweltschutzes, des Baumaschinenwesens, die Verfahrenstechnik oder die Sprengtechnik. Die Nachfrage nach Abbruchunternehmen steigt stetig an. Immer öfter müssen alte Bauwerke weichen, damit neue Bauprojekte umgesetzt werden können. Dabei ist es ganz gleich, ob es um Wohn- oder Geschäftshäuser oder gar um Industrieanlagen geht. „Einfach plattmachen“ gehört der Vergangenheit an. Die Abbruchbranche hat sich heute zu einem hochtechnologischen Zweig entwickelt, der nicht nur einen aufwendigen Maschinenpark benötigt, sondern auch speziell ausgebildete Planer, Bauleiter, Maschinenführer und verschiedene Facharbeiter. Niemand, der in der Abbruchbranche Fuß fassen will, kommt ohne fundierte Kenntnisse in den Bereichen Statik und Material aus. Die Themen Arbeitssicherheit und vorschriftsmäßige Entsorgung erfordern zusätzlich gesonderte Ausbildungen. Um einen hoch qualifizierten Nachwuchs für die kommenden Jahre garantieren zu können, wurde im Jahre 2003 der neue Ausbildungsberuf „Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontechnik“ festgelegt. Während dieser Ausbildung werden die fachspezifischen und absolut notwendigen Kenntnisse für die Arbeit bei einem Abbruchunternehmen vermittelt. Dieses Umdenken und weiter wachsende Ansprüche an die Abbruchbranche werden ihr bald den gebührenden Platz im Bauwesen sichern.

Was ist bei Asbest zu beachten?

Da die krebserregende Wirkung auf den Menschen einwandfrei nachgewiesen werden konnte, gelten alle Formen von Materialien, die Asbest enthalten als hochgradig giftiges Abfallprodukt. Man unterteilt dabei in schwach gebundene und fest gebundene Stoffe. Der Umgang mit Asbest erfordert bestimmte Voraussetzungen. Diese werden durch die Richtlinien der TRGS Asbest, Abbruch-, Sanierung- oder Instandhaltungsarbeiten sowie den zusätzlichen Asbest-Richtlinien bestimmt. Bei der Arbeit mit schwach gebundenem Material (diese liegen in der Regel bei unter 1000 kg pro Kubikmeter) muss das durchführende Abbruchunternehmen über die notwendige Zulassung nach §39 der Gefahrstoffverordnung verfügen. Unter die schwach gebundenen asbesthaltigen Produkte fallen unter anderem Stopfmassen, Leichtbauplatten, Gewebe, Matten, Schnüre, Pappen oder Schaumstoffe. Bedingung für die Arbeit mit fest gebundenen Asbest-Produkten (diese wiegen in der Regel mehr als 1400 kg pro Kubikmeter) ist eine Sachkundeprüfung gemäß der Richtlinien der TRGS Asbest, Abbruch, Sanierung- oder Instandhaltungsarbeiten notwendig. Zudem muss das durchführende Unternehmen über entsprechendes Gerät und fachlich geschulte Mitarbeiter verfügen. Schwer gebundener Asbest tritt beispielsweise in Form von Asbest-Zementplatten oder Vinyl-Asbestplatten, auch Floor-Flex-Platten genannt, auf. In der DDR verwendete man im großen Stil Morinol Fugenkitt, der ebenfalls mit Asbest gemischt ist. Diesen Kitt findet man vor allem in den Betonfugen der Plattenbauten.

Wie werden Baustellenabfälle getrennt?

Es ist ganz gleich, nach welchem Verfahren ein Abbruch oder ein Teilabbruch durchgeführt. Zum Schluss bleibt immer eine nicht unwesentliche Menge Baustellenabfall zurück. Diesen sauber zu trennen, spart nicht nur eine beachtliche Summe Geld, sondern hilft auch, der Umwelt durch die Wiederverwertung unter die Arme zu greifen. Für verschiedene Abfälle besteht allerdings auch die unbedingte Pflicht, sie auszusortieren um sie gesondert entsorgen zu können. Man unterteilt die Baustellenabfälle in vier Kategorien. Zur Kategorie Sondermüll und gefährliche Abfallstoffe gehören unter anderem Farben, Lacke, Klebstoffe, Holzschutzmittel oder Reinigungsmittel. Die Abgabe solcher Stoffe erfolgt entweder bei Entsorgungsfirmen oder bei Unterschreiten einer Abfallmenge von 2000 Kilogramm pro Jahr bei einer städtischen Sammelstelle. Verwertbare Abfälle bilden die Kategorie 2. Hierzu zählen beispielsweise Papier, Karton, Metall, Styropor, Holz, reiner Bauschutt, Keramik, Fliesen, Klebereste oder Kunststoffe. Die Entsorgung kann hier nur über private Entsorgungsfirmen erfolgen. Kategorie 3 beinhaltet unter anderem Gasbetonsteine, Glasbausteine, Gipskarton und Verbundmaterialien. Auch hier erfolgt die Entsorgung über eine private Entsorgungsfirma. Kategorie 4 sind die brennbaren Abfälle. Dazu gehören unter anderem Tapetenreste, Teppichbodenreste, PVC-Reste, Dachpappen, Holzreste und einige Kunststoffreste. Diese Reste gelangen zur Müllverwertungsanlage, entweder durch persönliche Anlieferung oder über einen Containerdienst.

Was ist bei der Entsorgung des Bauschutts zu beachten?

Die Entsorgung des anfallenden Bauschutts ist nicht nur problematisch, sondern in der Regel auch mit hohen Kosten verbunden. Daher sind die anfallenden Kosten für die Entsorgung aller Abfälle immer ein entscheidender Punkt bei den gesamten Abbruchkosten. Eine sorgfältige Planung vor Beginn der Abbrucharbeiten ist notwendig, damit es während und nach den Abbrucharbeiten keine bösen Überraschungen bezüglich der Kosten gibt. Sämtliche Materialien, die sich auf irgendeine Weise wiederverwerten lassen, werden demontiert und zum Recycling gegeben. Diese Form der Entsorgung kann dem Bauherren zusätzliche Einnahmen bringen oder zumindest die Kosten für die gesamte Entsorgung deutlich senken. Besonders heikel sind alle Materialien, die Schadstoffe enthalten. Diese werden in der Regel schon vor den eigentlichen Abbrucharbeiten ausgebaut und entsorgt. In einigen Fällen, beispielsweise bei der Entsorgung von Asbest, ist unbedingt darauf zu achten, dass das entsprechende Abbruchunternehmen über die notwendigen Voraussetzungen zur fachgerechten und vorgeschriebenen Entsorgung solcher Stoffe verfügt. Schadstoffe, die eine besondere Entsorgung verlangen, sind weiterhin unter anderem Blei, Holzschutzmittel, künstliche Mineralfasern, Mineralöl-Wasserstoffe, Quecksilber, Ruß, Teer, Eternitplatten, verschiedene Asbestfasern, verschiedene Bodenbeläge, zahlreiche und alte Baumaterialien, Rohrinstallationen, verschiedene Isoliermaterialien, Transformatoren, verschiedene Anstriche, Kondensatoren, Leuchtstoffröhren, Schalter aller Art sowie Schornsteine und Kamine. 

Was versteht man unter dem Begriff „Erdbau“?

Unter dem Begriff Erdbau versteht man allgemein alle Arbeiten, bei dem Boden in seiner Form und seiner Lage und auch in seiner Beschaffenheit verändert wird. Beim Erdbau unterscheidet man mehrere Grundprozesse: Lösen, Laden, Fördern, Einbauen und Verdichten. Zudem unterscheidet man zwischen Abtrag und Auftrag von Boden. Typische Maßnahmen im Erdbau sind beispielsweise der Straßen- und Kanalbau, Erdabdichtungen, die Errichtung von Deponien und Lärmschutzwällen oder auch der groß angelegte Gartenbau. Zu diesem Bereich gehören auch großflächigere Rekultivierungen und Flurbereinigungen. Auch das Planieren großer Flächen, wie beispielsweise die Landebahn an einem Flughafen, gehört zu den Erdarbeiten. Im Erdbau kommen hauptsächlich Bagger, Planierraupen und Lader zum Einsatz. In einigen seltenen und schwierigen Fällen ist auch noch Handarbeit gefragt. Dann wird der Boden mit Pickeln und Schaufeln gelöst und per Schubkarre abtransportiert. Für die fachgerechte Durchführung aller Erdarbeiten ist eine vorherige gründliche Vermessung des Bodens von Nöten. Diese Aufgabe wird von Geotechnikern übernommen, die sich zudem mit der Erdstatistik, dem Grundbau und der Bodenmechanik auseinandersetzen. Das durchführende Unternehmen wählt anhand der ausgewerteten Daten dann das entsprechende Baugerät und ein sinnvolles wie wirtschaftliches Verfahren aus. In jedem Fall muss gleich zu Beginn der Planungen fest stehen, ob die Möglichkeiten des jeweiligen Unternehmens für das angestrebte Ziel ausreichen.

Was ist eine Sanierung?

Grundsätzlich versteht man unter einer Sanierung die bauliche und technische Wiederherstellung oder die Modernisierung eines Gebäudes. Das Ziel einer Sanierung ist es, durch die Beseitigung vorhandener Mängel den Lebensstandard zu verbessern. Vor jeder Sanierung muss zunächst ein umfangreiches Gutachten erstellt werden. Dieses gibt dann Auskunft über alle vorliegenden Mängel und Schäden und die durchzuführenden Arbeiten. Da eine Sanierung deutlich aufwendiger als normale Instandhaltungsarbeiten ist, betrifft diese Arbeit oftmals auch die Grundsubstanz eines Bauwerkes. Sie macht daher am ehesten im Zuge einer grundlegenden Modernisierung Sinn. Haben die zu sanierenden Gebäude bereits ein gewisses Alter erreicht, so sind besondere Auflagen zu beachten. Beispielsweise zählen sämtliche Arbeiten an Gebäuden, die vor dem zweiten Weltkrieg erbaut wurden, zu den Altbausanierungen. Noch strengere Auflagen sind bei der Sanierung von Gebäuden, die dem Denkmalschutz unterliegen, zu beachten. Eine Sanierung kann verschiedene Ziele haben. Eine Dachsanierung umfasst in der Regel nicht nur einen neuen Dachbelag, sondern auch die Reparatur oder den Austausch des gesamten Dachstuhls. Die Sanierung der Fassade spielt oft mit einer besseren Isolierung zur Optimierung der Heizkosten zusammen, ist das Kellergeschoss betroffen, so wird dieses gegen eintretende Feuchtigkeit geschützt. Ein häufiger Sanierungsgrund ist außerdem die Entfernung giftiger Stoffe, beispielsweise Asbest und der Ersatz durch alternative Baumittel.

Was ist ein Spezialabbruch?

In allen Fällen, wo die konventionellen Abbruchmöglichkeiten nicht mehr ausreichen, sind spezielle Lösungen gefragt. Das kann bei sehr komplexen Abbruchvorhaben genau so der Fall sein, wie bei sehr kleinen Aufgaben. Selbst scheinbar einfache Projekte, wie der Abbruch eines Treppenhauses oder eines Schwimmbades können in der Planung und Durchführung so kompliziert werden, dass ein Spezialabbruch durchgeführt werden muss. Der Spezialabbruch kann sich auf viele Bereiche erstrecken. Zu ihm gehören unter anderem der Abbruch von Beton, Stahlbeton und Stahl sowie die Sprengung von ganzen Gebäuden, Brücken, Schornsteinen, Kaminen oder Kühltürmen. Besonders aufwendig und daher schwierig sind außerdem der Abbruch von Behältern jeglicher Art, Silos oder Gasometern aus Beton bzw. Stahlbeton. Der Abbruch von Autobahnbrücken, besonders über Gewässern und anderen Verkehrswegen gehört zu den größten Herausforderungen an ein Abbruchunternehmen. Es ist ganz gleich, bei welchem Objekt ein Spezialabbruch zum Tragen kommt. Vorrangig ist immer eine gezielte und möglichst intelligente Planung. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass der Spezialabbruch möglichst schnell, sicher und wirtschaftlich abgewickelt werden kann. Da Spezialabbrüche oft sehr hohe Ansprüche an die Mitarbeiter und den Maschinenpark eines Abbruchunternehmens stellen, ist es für die meisten Unternehmen kaum möglich, die Arbeiten ohne Zusammenarbeit mit Spezialfirmen eigenständig durchzuführen.

Wann kommt eine Sprengung in Frage?

Sprengungen kommen in der Abbruchbranche vor allem bei schwierigen und großen Abbruchprojekten zum Einsatz. Vor allem finden sie im Industrieabbruch Anwendung. Prinzipiell können praktisch alle Gebäudeformen mittels Sprengung zum Einsturz gebracht werden. Besonders praktisch und vorteilhaft sind Sprengungen von hohen Bauwerken, wie Schornsteinen aus Beton oder Stahlbeton, Kühltürmen, Hochsilos oder Türmen aus verschiedenen Industriebauten. Eine Sprengung lohnt sich darüber hinaus auch bei kompakten Bauten, wie Fundamenten aus Beton oder Stahlbeton. Auch Bunker und andere unterirdische Bauwerke können damit schnell und einfach eingerissen werden. Mit entsprechenden Sprengladungen lassen sich sogar reine Stahlkonstruktionen binnen weniger Minuten zerlegen. Der große Vorteil des Sprengens ist die sehr kurze Abbruchzeit. Man ist durch die Sprengung in der Lage, ganze Autobahnbrücken praktisch über Nacht verschwinden zu lassen. Sämtliche Bauwerke, die gesprengt werden, hinterlassen klein zertrümmerten Bauschutt, der schnell sortiert und dann abtransportiert werden kann. Die Kosten für die Sprengung liegen zumeist sogar noch unter denen einer konventionellen Abbruchmethode. Und dennoch kann nicht jedes Bauwerk durch eine Sprengladung zerlegt werden. Die Gefahren, die für die unmittelbare Nachbarschaft von Erschütterungen, Splitterbildung und Druckwellen ausgehen, können auch mit größtem Aufwand nicht immer verhindert werden. Hier bleibt dann nur der konventionelle Abbruch.

Was ist der Unterschied zwischen Teil- und Vollabbruch?

Bei einem Teilabbruch beschränken sich die durchzuführenden Abbrucharbeiten nur auf vordefinierte Bereiche eines Bauwerks, eines Gebäudekomplexes oder einer Industrieanlage. Dies kann beispielsweise eine stillgelegte Produktionshalle einer Industrieanlage sein. Statt der gesamten Anlage, wird nur die Halle abgebrochen, um beispielsweise Platz für den Bau neuer Produktionsstätten zu schaffen. Der Abbruch eines Wohnhauses mit Ausnahme des Keller- oder Tiefgaragengeschosses ist ein weiteres Beispiel für einen Teilabbruch. Beim Vollabbruch werden Gebäude, Gebäudekomplexe oder Industrieanlagen vollständig abgerissen. Mit Hilfe verschiedener moderner Verfahren und je nach Gebäude angemessenem Abbruchgerät werden entsprechende Bauwerke vollständig eingerissen und Fundamente vollständig abgetragen, so dass nach Abschluss aller Arbeiten völlig freies Bauland zur Verfügung steht. Besonders bei Industrieanlagen kann es immer wieder vorkommen, dass zusätzlich Altlasten, die über die Jahre in das Erdreich gelangt sind, gesondert abgetragen werden müssen. In diesem Fall wird zum Vollabbruch eine zusätzliche Bodensanierung notwendig. Beim Teil- und auch beim Vollabbruch wird der Abbruch in erster Linie mit Abbruchbaggern und entsprechenden Anbaugeräten wie Hämmer oder Fräsen realisiert. Einige Aufträge lassen sich allerdings mit konventioneller Ausrüstung nicht mehr bewerkstelligen. In solchen Fällen müssen spezielle Verfahren gewählt werden. Hierzu zählt beispielsweise auch der geplante Abbruch mit eigens dafür konzipierten Sprengsätzen.

Welche Arbeiten gehören zum Tiefbau?

Der Begriff Tiefbau bezeichnet im Allgemeinen die Planung und die Errichtung von Bauwerken ober und unterhalb der Erdoberfläche. Gängige Beispiele hierfür sind verschiedene Projekte im Straßenbau, der U-Bahn-Bau und der Bau von Kanalisationen. Aber auch die Errichtung von Brücken oder Tunneln fallen unter den Gesamtbegriff Tiefbau. Ein Tiefbauprojekt wird in der Regel von Bauingenieuren geplant, ein Architekt leistet dazu den gestalterischen Teil. Für die Durchführung von Tiefbauprojekten kommen entweder Unternehmen in Betracht, die sich auf den Tiefbau spezialisiert haben, oder generell Hoch- und Tiefbau anbieten. Diese Unternehmen werden dann tätig, wenn es darum geht, neue Straßen und Wege anzulegen oder diese zu sanieren. Städte und Gemeinden schreiben oftmals Großaufträge aus, um ganze Straßenzüge zu verbreitern oder zu verlängern. Komplette Umstrukturierungen von Straßenverläufen im Rahmen einer städtischen Neuplanung können von einem Einzelunternehmen oder von mehreren kleineren Unternehmen zusammen durchgeführt werden. Tiefbauunternehmer finden Ihre Kunden zudem bei der Bahn, wenn diese neue Wegstrecken erschließen oder bestehende sanieren lassen will. Da sich der Tiefbau in Teilen mit dem Wasserbau schneidet, kann auch die Errichtung von Kläranlagen oder Anlagen zur Trinkwasserversorgung in die Aufgabengebiete der Tiefbauunternehmen fallen. Natürlich gehört das Anlegen eines entsprechenden Rohrnetzes in diesem Fall auch zum Aufgabenspektrum.

Welche Verfahren kommen beim Abbruch zum Einsatz?

Verschiedene Verfahren und Maschinen können je nach Einsatz beim Abbruch zur Nutzung kommen. Zu den gängigsten Varianten gehört das Stemmen mit handgeführtem Werkzeug, das Stemmen mit einem Anbauhammer, das Zertrümmern mit der Hydraulikschere, der Abbruch mit der Schlagkugel, das Sprengen, das Spalten, das Sägen und das Bohren. Entscheidend dafür, welche Werkzeuge genutzt werden, sind neben den örtlichen Begebenheiten die Art des Objektes, die Größe und die Zusammensetzung des Baumaterials. Grundsätzlich kann man zwischen dem konventionellen Abbruch, der kaum Möglichkeiten zur effektiven Trennung des Baustellenabfalls zulässt, und dem geplanten Rückbau unterscheiden, bei dem ein Gebäude komplett in seine Einzelbestandteile zerlegt werden kann. Steht ein Bauwerk völlig frei, so ist der Griff zur Sprengladung oft sinnvoll, da diese Abbruchmethode ausgesprochen schnell und wirtschaftlich geschieht. Oftmals befinden sich allerdings natürliche Hindernisse in direkter Umgebung, die das Sprengen unmöglich machen. Das können andere Gebäude sein, die durch die Erschütterungen Schaden nehmen könnten oder Faktoren, bei denen der zu erwartenden Staubentwicklung eine wirkliche Umweltbelastung darstellen können. Dennoch kann oftmals ein punktueller Sprengsatz verwendet werden, beispielsweise eine sogenannte Schneidladung zur schnellen und sicheren Durchtrennung von Stahlträgern, die mit konventionellen Mittel nicht oder nur sehr schwer bewältigt werden könnten.

Welche Anforderungen stellt eine Verschrottung?

Schrott bezeichnet allgemein alle metallischen Stoffe, die bei einem Abbruch frei gelegt werden. Ein Abbruchunternehmen sortiert diesen Schrott in der Regel direkt vor Ort aus, zerkleinert ihn und verpackt ihn schließlich in Pakete. Anschließend wird der Schrott direkt zur Wiederverwertung weitergeleitet, denn Schrott ist ein wertvoller Rohstoff zur Herstellung von neuen Metallprodukten aller Art. Um an den wertvollen Rohstoff zu gelangen, ist oftmals eine vorhergehende Demontage verschiedener fest installierter Anlagen notwendig. Demontiert werden unter anderem komplette Produktionsanlagen, Tanks, ganze Heizungsanlagen, Filteranlagen, Lüftungsanlagen, verschiedene Maschinen, Transformatoren, Metallsilos, komplette Stahlhallen, Drehöfen, Windkraftanlagen und Eisenbahnwaggons. Die Demontage der wertstoffhaltigen Anlagen geschieht in der Regel durch hocheffiziente Schrottscheren. Diese sind mobil und können direkt am Abbruchort den anfallenden Schrott zerkleinern und in leicht transportable Pakete verpacken. Moderne Schrottscheren verfügen über eine extrem große Schneidkraft, die sogar in der Lage ist, besonders starke Stahlträger mühelos zu zerteilen. Da durch diese moderne Technik auf den Einsatz von konventionellen Schneidbrennern immer häufiger verzichtet werden kann, können die Kosten für den gesamten Abbruch deutlich geringer gehalten werden. Um den wertvollen Metallschrott recyclingfähig zu machen, ist die saubere Trennung des Materials vom übrigen Bauschutt von größter Wichtigkeit. Nur so kann eine reibungslose und wirtschaftliche Wiederverwertung garantiert werden.

Was ist eine Entkernung?

Unter dem Begriff Entkernung kann im Wesentlichen ein Teilabriss eines Gebäudes oder eines Gebäudekomplexes verstanden werden. Die Fassade des jeweiligen Gebäudes bleibt dabei allerdings erhalten. Entkernungen werden vor allem dann durchgeführt, wenn die Fassade aus verschiedenen Gründen erhalten bleiben soll, das sich dahinter befindende Bauwerk aber baufällig geworden ist oder sich aus anderen Gründen nicht mehr wirtschaftlich nutzen lässt. So kann dann hinter einer historischen Fassade ein neues modernes Gebäude errichtet werden. Wenn auch das äußere Erscheinungsbild eines Gebäudes nicht weiter berührt wird, so handelt es sich bei der Entkernung doch um einen massiven Eingriff, der durchaus die tragende Struktur eines Gebäudes beinhalten kann. Die ursprünglichen statischen Eigenschaften eines Gebäudes und deren Funktion gehen in aller Regel verloren. Die Entkernung ist eine sehr kostenintensive Angelegenheit, da zumeist während der Entkernungsarbeiten verschiedene Gebäudeteile komplett und künstlich eingestürzt werden müssen. Aus diesem Grund findet eine Entkernung auch fast ausschließlich bei Gebäuden statt, die unter dem Denkmalschutz stehen oder maßgeblich zum charakteristischen Erscheinungsbild des Ortes beitragen. Die Entkernung kann zudem eine vorbereitende Maßnahme zum Abbruch sein. In diesem Arbeitsgang können beispielsweise schadstoffhaltige Materialien aller Art fachgerecht entsorgt werden, bevor der eigentliche Abbruch stattfindet.

Was kostet der Abbruch?

Die Frage, was ein Abbruch letzten Endes kosten wird, brennt vielen auf den Nägeln. Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten, sondern wird von zahlreichen individuellen Ansprüchen und Notwendigkeiten beeinflusst. Das erste Kriterium ist die Größe des abzubrechenden Gebäudes. Je größer dieses ist, umso kostenintensiver kann ein Abbruch werden. Dazu muss die Frage geklärt sein, aus welchen Materialen das Gebäude gebaut ist. Es kann deutliche Unterschiede machen, ob ein Bauwerk aus Beton, Stahlbeton, Ziegeln oder Holz gebaut ist. Weiterhin ist die Begehbarkeit des Grundstückes ausschlaggebend. Kleine und enge Zuwege machen es in manchen Fällen unmöglich, mit entsprechend großem Gerät vorzugehen. In diesem Fall muss mit kleineren Anlagen oder per Hand gearbeitet werden, was natürlich teurer ist. Auch ist zu prüfen, welche Abbruchtechnik letzten Endes sinnvoll ist. Erscheint eine Sprengung geeignet, muss geklärt sein, ob für umliegende Gebäude und Menschen keine Gefahr von der Sprengung ausgeht. Lässt sich die Gefahr nicht beseitigen, muss konventionell abgebrochen werden. Vor jedem Abbruch muss zunächst geprüft werden, ob und welche Teile, die sich noch im Gebäude befinden, demontiert werden müssen. Je nach Aufwand kann auch hier der Preis variieren. Die Entsorgung von Giftstoffen, wie Asbest, ist zudem sehr aufwendig und kostenintensiv.

Was sind Altlasten?

„Altlast“ ist umgangssprachlich und bezeichnet einen abgrenzbaren Teil der Erdoberfläche, der aufgrund früherer menschlicher oder industrieller Tätigkeiten gesundheits- und umweltschädigende Substanzen aufgenommen hat. Zu den Altlasten gehören unter anderem stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen und Grundstücke, auf denen Abfall gelagert oder bearbeitet wurde. Weiterhin zählen alle Grundstücke zu den Altlasten, auf denen mit umwelt- und gesundheitsschädlichen Stoffen umgegangen worden ist. Allerdings ist nicht jede Altablagerung auch eine Altlast. Voraussetzung für eine Altlast ist der Nachweis einer Kontamination des Bodens und des Grundwassers. Werden diese Kriterien nur teilweise erfüllt, handelt es sich um eine sogenannte Altlastenverdachtsfläche. Nun liegt es im Ermessen der zuständigen Behörde, welche Schritte eingeleitet werden. Das Auffinden solcher Altlasten geschieht in erster Linie durch historische Recherchen und die konkrete Befragung von Zeitzeugen. Erst nach diesen eingeholten Informationen werden die Untersuchungen durchgeführt. Liegt tatsächlich eine Altlast vor, so kann man die Fläche beispielsweise für weniger empfindliche Nutzungen verwenden oder die Wirkung der Schadstoffe bautechnisch eindämmen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, das geschädigte Bodenmaterial abzutragen und auf eine Deponie umzulagern. Ferner gibt es technische Mittel, Schadstoffe aus dem Boden zu entfernen. Teilweise setzt man allerdings auch auf die natürliche Selbstreinigung des betroffenen Flächenabschnitts.

Was versteht man unter Rückbau?

Rückbau bezeichnet im Wesentlichen die Wiederherstellung eines ursprünglich schon einmal vorhandenen Bauzustandes. Diesen Zustand erreicht man beim Rückbau durch den Abbruch einzelner Strukturen, deren Entfernung oder die grundlegende Veränderung der Struktur. Der Rückbau gehört zwar zur Abbruchbranche, ist aber an sich kein spezielles Verfahren, sondern eine Maßnahme. Ob nun teilweise zurück gebaut wird, oder ein Objekt vollständig abgetragen wird, in jedem Fall erfolgt der Abbruch von Anfang an nach einem strengen Plan, der ein absolut strukturiertes Vorgehen ermöglicht. Hintergrund für dieses planmäßige Vorgehen ist das Ziel, möglichst effektiv sämtliche anfallenden Abfälle zu trennen, die einzelnen frei werdenden Baustoffe weiter verwerten und rasch wie einfach abtransportieren zu können. Ein ganz besonderer Aspekt sind verschiedene Schadstoffe, die sich in den Baumaterialien befinden können, beispielsweise Asbest. Diese müssen vor dem Abbruch des Gebäudes unbedingt entfernt und vorschriftsmäßig entsorgt werden. Ein Rückbau kann mit konventionellen Methoden durchgeführt werden. Hier wird zunächst demontiert, dann abgerissen und schließlich der übrig bleibende Bauschutt abgetragen. Je nach Objekt und Lage können auch Sprengsätze zum Rückbau verwendet werden. Der Rückbau von Kernkraftwerken stellt immer wieder eine große Herausforderung an die durchführenden Unternehmen und ganz besonders an die Finanzierung.

Was ist Wasserbau?

Der Wasserbau erfüllt verschiedene Ansprüche der Wasserwirtschaft. Ziele des Wasserbaus können daher der Schutz vor Naturkatastrophen wie Sturmfluten oder Überschwemmungen sein oder eine Minimierung von Landverlusten, beispielsweise durch Gebirgsflüsse. Der Wasserbau dient dazu, Wassermangel vorzubeugen, indem durch Anstauen natürlicher Flussläufe ein Trinkwasserreservoir angelegt wird. In diesem Zusammenhang können zusätzlich Maßnahmen zur Verhinderung von Wasserverschmutzungen getroffen werden. Selbstverständlich dient der Wasserbau auch dazu, Ansprüchen von Landwirtschaft und Umweltschutz gerecht zu werden. Bestehende Flussläufe können beispielsweise zur Energiegewinnung genutzt werden. Der Wasserbau umfasst zudem die Bereinigung von Flussläufen und die Uferbefestigung an Kanälen. Nicht zuletzt profitiert die Schifffahrt vom Wasserbau. Die ständige Befahrbarkeit aller möglichen Schifffahrtswege wird erst durch das regelmäßige Abtragen von Geröll und Schlamm aus dem Flussbett gewährleistet. Vereinzelt kann es sogar sinnvoll sein, ein Flussbett zu vergrößern oder zu vertiefen, um die Durchfahrt für größere Schiffe möglich zu machen. Dank moderner Baumaschinen ist es heute kein Problem mehr, auch größere Flussabschnitte innerhalb kurzer Zeit zu sanieren und befahrbar zu machen. Auch der Bau und die Instandhaltung von Hafenanlagen, Werften oder Schiffshebewerken gehört mit zum Bereich des Wasserbaus. Die meisten Unternehmen sind in der Lage, kleinere Wasserarbeiten selbst durchzuführen. Da aber für einen größeren Einsatz eine Vielzahl an verschiedenem Spezialgerät notwendig wird, kommen hier nur reine Wasserbau-Unternehmen zum Einsatz.

Wie lange dauert ein Abbruch?

Die Frage, wie lange sich die Abbrucharbeiten hinziehen, kann leider nicht pauschal beantwortet werden. Hier kommen wieder verschiedene Kriterien ins Spiel, die allesamt direkten Einfluss auf die Dauer haben. Grundsätzlich ist eine gute Planung im Vorfeld die beste Möglichkeit, den Abbruch möglichst schnell, reibungslos und wirtschaftlich über die Bühne zu bringen. Daher ist die Wahl des richtigen Abbruchunternehmens ein wichtiger Faktor. Während der Planungsphase können in Ruhe alle bürokratischen Hürden besprochen und bewältigt sowie das weitere Vorgehen und auch die voraussichtlichen Kosten ermittelt werden. Ein gutes Abbruchunternehmen greift seinen Kunden von Anfang an unter die Arme, schon beim Antrag auf eine Abbruchgenehmigung. Auch die Planung der Durchführung des eigentlichen Abbruchs sollte stets gemeinsam und ausführlich geschehen. So kann ganz genau geklärt werden, ob eine Sprengung oder konventionelle Verfahren zum Einsatz kommen, ob es eventuelle Schadstoffe im Abrissgebäude gibt, die zuvor noch entfernt werden müssen oder welche Anlagen es noch zu demontieren gilt. Weiterhin sollte klar sein, wohin die einzelnen Baustellenabfälle zur Entsorgung bzw. zur Wiederverwertung transportiert werden. Über alle Kostenfragen sollte offen gesprochen und mögliche Kostenfallen von Anfang an minimiert werden. Genau das sollte sich auch im Kostenvoranschlag zeigen.

Wie verlaufen die Abbrucharbeiten?

Die Qualitätsansprüche an Vorbereitung und Durchführung von Abbrucharbeiten aller Art wächst ständig. Entsprechend steigen auch die Anforderungen an das Abbruchunternehmen kontinuierlich. Schon vor den eigentlichen Abbrucharbeiten muss eine gründliche und gewissenhafte Planung vorausgehen, die den gesamten Ablauf und die zu erwartenden Kosten plastisch darstellt. Dazu kommen steigenden Anforderungen in Punkto Arbeitssicherheit und die fachgerechte Entsorgung der Baustellenabfälle. Mit dem perfekten Zusammenspiel zwischen Auftraggeber und durchführendem Abbruchunternehmen beginnt die erfolgreiche Zusammenarbeit. Zusammen wird das genaue Vorgehen der Abbrucharbeiten, der Verfahrensweise, die Entsorgung und die bestmögliche Wirtschaftlichkeit ermittelt. Als grundlegender Kostenfaktor tritt bei jedem Abrissprojekt die Entsorgung der Abfälle in den Vordergrund. Bei der sauberen Trennung nicht schädlicher Baustoffe kann bares Geld gespart werden, denn sie können direkt und ohne Umwege zur Wiederverwertung transportiert werden. Wesentlich aufwendiger und auch teurer ist die Entsorgung von Materialien mit schädlichen Inhaltsstoffen. Es liegt in der Pflicht des Auftraggebers schon vor dem eigentlichen Abbruch umfassend zu klären, ob und welche Schadstoffe sich im Abbruchgebäude befinden. Diese müssen in jedem Fall entsprechend aller geltenden Vorschriften vor dem Abbruch fachgerecht entsorgt werden. Sofern Abbruchunternehmen diese Aufgabe übernehmen, muss sichergestellt sein, dass diese über die nötigen Qualifikationen und Ausbildungen verfügen.

Marktplatz

Alles aus Abbruch, Rückbau, Demontage, Fabrikstilllegung oder Lagerauflösung! In Zeiten knapp werdender Rohstoffe gewinnt die Wiederverwendung vorhandener Altmaterialien immer mehr an Bedeutung. Gerade bei Abbrucharbeiten treffen wir oft auf Gegenstände, die zum Wegwerfen eigentlich viel zu Schade sind.